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Für viele Fußballer stellt sich nach der Fußballkarriere die Frage, was dann wohl kommen mag. Nicht selten hört man in der Presse von Profisportlern, die nach ihrer Karriere nicht auf eine ausreichende Liquidität zurückgreifen können. Sofort stellt sich die Frage, wie dies bei den Gehältern, die in der Fußballbranche gezahlt werden, überhaupt möglich ist? Die Gründe dafür mögen vielfältig und teilweise individuell sein. Doch klar ist, dass der Hebel für eine finanzielle Unabhängigkeit nach der Karriere das eigene Konsumverhalten ist.

 

Diese nachfolgende Grafik verdeutlicht, dass beim Sportler nach extrem hohen Einnahmen für einen kurzen Zeitraum, der radikale Schnitt nach der Karriere kommt. Wird die 2. Karriere nicht frühzeitig eingeleitet, muss der Sportler mit seinem zurückgelegten Vermögen den Lebensunterhalt bestreiten.
Die typische Karriere eines Fußballers startet mit Anfang 20 und endet idealerweise mit ungefähr Mitte 30. In diesen 15 Jahren muss es im Hinblick auf die finanziellen Verhältnisse das Ziel sein, eine möglichst große Summe zurückzulegen, um nach der Karriere auf ein Vermögen zurückgreifen zu können, das weiterhin den Lebensunterhalt sichern kann. Idealerweise ohne beträchtliche Einschränkungen bezüglich des Lebensstandards. Doch wie sollte ein geeigneter Lebensstandard aussehen, um nach der Karriere aufgrund fehlender Einnahmen nicht in ein tiefes Loch zu fallen?

Die Fußballbranche ist bekannt dafür, seine Protagonisten wie Manager, Spieler und Trainer anständig zu entlohnen. Dies ist wegen des großen Interesses durch die Öffentlichkeit, sprudelnde TV-Gelder und die gute Arbeit der Clubs selber nur logisch. Doch solch hohe Gehälter können tückisch sein. In der Phase, in der das Geld verdient wird, steigt häufig auch der Konsum. Da jeden Monat durch das Gehalt und die Prämien frisches Geld auf das Konto fließt, werden oft keine Gedanken dafür verwendet, dass diese Quelle irgendwann versiegen wird.

Ich selber konnte diese Beobachtungen während meiner Zeit als Fußballer machen. Es wurde häufig zu wenig darauf geachtet, dass der Konsum eingeschränkt, Geld beiseite gelegt und langfristig investiert wird. Ich sehe meine Aufgabe darin, Profifußballer anzuleiten, für die Zeit nach der aktiven Karriere vorzusorgen. Dabei möchte ich nicht, dass Kunden mir ausschließlich ihr Vertrauen entgegenbringen und dann nicht mehr in den Prozess der Vermögensmehrung eingebunden sein wollen. Stattdessen möchte ich dafür sorgen, dass ein fundiertes Finanzwissen durch eine enge Zusammenarbeit aufgebaut werden kann, sodass ein Verständnis für die Wichtigkeit einer Vorsorge stattfindet. Zudem ist es wichtig, sich frühzeitig Gedanken über die Zeit nach der sportlichen Karriere zu machen. Der Grundstein für diese 2. Karriere sollte idealerweise bereits während der sportlichen Karriere gelegt werden. Hierbei achte ich mithilfe eines erfahrenen Netzwerks auf die Umsetzung.

Kernaussage

Die folgenden beiden Säulen sind für Profisportler von besonderer Bedeutung:

  1. Der Prozess der Vermögensmehrung: Hierbei liegt der Schlüssel beim Konsumverhalten während der sportlichen Karriere. Es ist dabei wichtig, den Lebensstandard in einem vernünftigen Rahmen zu halten und einen beträchtlichen Teil des Gehalts für eine durchdachte Vermögensmehrung beiseite zu legen.

  2. Die Planung der 2. Karriere: Idealerweise sollte hierauf bereits am Anfang der sportlichen Karriere geachtet werden, um einen optimalen Übergang in eine 2. Karriere zu gewährleisten. Dabei kommt es vor allem darauf an, herauszufinden, welche Interessen und Fähigkeiten der Sportler besitzt, um anhand dieser Vorgaben einen geeigneten neuen Berufsweg zu ermitteln.

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