Was Sie von einem UPS-Mitarbeiter lernen können, der niemals mehr als jährlich 14.000 US-Dollar verdiente und trotzdem bei seinem Tod trotzdem über ein Netto-Vermögen von 70 Millionen Dollar verfügte.

 

Theodore Johnson arbeitete his ganzen Leben für UPS, wo er nie mehr als 14.000 US-Dollar pro Jahr verdiente. Trotzdem hatte er im hohen Alter ein Vermögen von über 70 Millionen US-Dollar angehäuft. Obwohl er Anfangs wenig verdiente nahm er nahm er von jedem Gehalt 20 Prozent und investierte das Geld in sein Aktiendepot.

Johnson wuchs in einer normalen Mittelklasse-Familie auf und arbeitete sich nach seinem College-Abschluss bei UPS Schritt für Schritt die Karriereleiter bis zum Vice Präsidenten hoch. Als er 1952 in den Ruhestand ging betrug sein Gehalt 14.000 US-Dollar was nach heutiger Kaufkraft gut 130.000 US-Dollar entspricht. Zudem hielt er zu diesem Zeitpunkt bereits UPS-Aktien im Wert von 700.000 US-Dollar.

In den folgenden 40 Jahren griff dann das, was Albert Einstein als achtes Weltwunder bezeichnet haben soll: Der Zinseszins-Effekt. Mit einer durchschnittlichen, jährlichen Rendite von gut 11 Prozent wurden über die Zeit aus den 700.000 US-Dollar stattliche  70.000.000 US-Dollar.

Auf den ersten Blick wirkt Johnson wie ein Glückspilz, der zur richtigen Zeit das richtige tat. Glück hat er in der Tat gehabt und es verdeckt einen riesigen Fehler. Er hat nämlich all sein Geld in die Aktien seines Arbeitgebers investiert. Wäre UPS pleite gegangen hätte er nicht nur seinen Job verloren. Vielmehr hätte es ihn gleichzeitig seine gesamten Ersparnisse gekostet

 

Kernaussage

Disziplin und Diversifikation sind Schlüssel für eine erfolgreiche Anlegererfahrung.

Nikolaus Reeder

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