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Sparen ist heute kaum noch angesagt und fällt den meisten Leuten sehr schwer. Doch ohne Sparen kann auch kein Vermögen aufgebaut werden. Ein paar grundlegende Regeln bieten hier Hilfe.

 

Ohne Überblick keine Kontrolle

Wer wirklich sparen möchte, der sollte einen Überblick darüber haben, was er einnimmt und ausgibt. Klingt banal, aber tatsächlich wissen viele Menschen nicht, warum am Ende des Monats das Konto schon wieder leer ist. Hilfreich kann hier ein Haushaltsbuch sein. Nur wer weiß, was er wofür ausgibt, hat auch die Möglichkeit Einsparungen vorzunehmen und zu wissen, wie viel er wirklich zurücklegen kann.

Sparen ohne Verzicht

Die Erfahrung, wie schmerzlich es sein kann, den Lebensstandard zurückschrauben und auf Dinge zu verzichten, die man bereits hatte, haben sicherlich schon viele gemacht. Kein Wunder, so schmerzt den Menschen ein „Verlust“ immer stärker, als ihm ein Gewinn Freude bereitet. Abhilfe schafft hier ein simpler Trick.

Bei jeder Gehaltserhöhung oder generellem Einkommenszuwachs wird ein vorher festgelegter Prozentanteil der Sparrate zugeführt. Dies hat zum Effekt, dass man einerseits den gefühlten Zugewinn durch mehr verfügbares Geld hat, auf der anderen Seite aber auch mehr spart, ohne auf etwa zu verzichten, was man bereits hatte. Auch bei Geldgeschenken kann so verfahren werden.

Sich selbst überlisten

Wer sich ein „Spar-System“ einrichtet, dass das Sparen automatisiert, dem fällt es leichter dies auch zu tun. Je mehr Aufwand etwas Bedarf, desto eher scheut der Mensch davor zurück. Das kann man sich auch auf noch eine andere Art zunutze machen. Je mehr Aufwand es Bedarf, den Sparanteil auszugeben, desto eher kann man der Versuchung widerstehen.

Hilfreich ist etwa, sich ein separates Konto fürs Sparen einzurichten, auf das per Dauerüberweisung automatisch am Anfang jeden Monats die Sparrate von dem Gehalts-/Einkommenskonto überwiesen wird. Dieses Sparkonto sollte weder über eine Giro- noch über eine Kreditkarte verfügen. Wer besonders stark dazu neigt, immer wieder sein Erspartes auszugeben, der sollte sogar auf Onlinebanking für das Konto verzichten. Je schwerer das Ausgeben des Ersparten ist, desto besser. Noch besser ist es natürlich, wenn das Geld direkt über einen Sparplan ins Depot fließt. Die Hürde, Teile des Depots zu liquidieren, ist noch höher. Zudem arbeitet das Geld dann auch sofort für den weiteren Vermögensaufbau. Wichtig ist auch, dass diese Sparrate direkt zu Beginn des Monats bzw. nach Gehaltseingang vom Konto abgeht, damit es nicht doch im Laufe des Monats ausgegeben wird.

 

Kernaussage

Sparen fällt nicht leicht. Wer jedoch ein paar Regeln befolgt, dem sollte es deutlich einfacher von der Hand gehen. Wer eine Übersicht über seine Geldströme hat, bei Gehaltserhöhungen von vornherein einen Anteil für den Vermögensaufbau weglegt und sich ein automatisches „Spar-System“ aufbaut, der hat gute Chancen seine Vermögensziele zu erreichen.

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